Hebammenleistungen

Die gesetzlich geregelten Hebammenleistungen

Hebammenhilfe – für wen und wie lange?

Jede Frau hat in Ihrer Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Wochenbettzeit Anspruch auf Hebammenhilfe.
Kann das Neugeborene nach der Geburt nicht von der Mutter versorgt werden, haben auch das Kind und die Betreuungsperson Anspruch auf Hebammenhilfe (z. B. bei Adoption oder schwerer Erkrankung der Mutter).
Der Betreuungszeitrahmen einer Hebamme streckt sich vom Beginn einer Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit oder bis zum vollendeten 9. Lebensmonat des Kindes.

Wer trägt die Kosten?

Der Umfang und die Vergütung von Hebammenleistungen sind in der Hebammenvergütungsverordnung festgelegt.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Leistungen.

Die privaten Krankenkassen haben eigene Vergütungsvereinbarungen.
Meistens orientieren sich diese Vereinbarungen an denen der gesetzlichen Krankenkassen. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer privaten Krankenkasse in Verbindung, um genau zu klären, welche Leistungen übernommen werden.

Die Hebammenleistungen im Einzelnen

Vorgespräch, Beratung in der Schwangerschaft
Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
Schwangerenvorsorge
Geburtsvorbereitung
Geburtshilfe
Wochenbettbetreuung
Rückbildung
Stillberatung und Beikosteinführung
Betreuung in besonderen Lebenssituationen
Familienhebammen